SOL

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SOL

 

Eintauchen in ein abgründiges wie prächtiges Nichts, in dem kein Zeitgefühl existiert. Ein radikaler Minimalismus, erzeugt durch Sinnesdeprivation, entführt Besucher_innen sublim in physisch erfahrbare Grenzgebiete entlang subjektiver und objektiver Realität.
SOL ist nach der Live-Performance FEED (2005/06) der Installation ZEE (2008) die dritte phänomenologische Arbeit von Kurt Hentschläger, die um die mensch­liche Wahrneh­mung und deren Psychologie sowie die Sehnsucht nach sublimen, emotionalen Erfahrungen kreist. Sie zelebriert den Un-Moment, den Kontrollverlust und die Wahrnehmungsverschiebung, das auf sich zurückgeworfen sein, das hic et nunc.
SOL feiert am 27. Januar 2017 im Rahmen des CTM Festivals Premiere in der Halle am Berghain, Berlin. Die Ausstellung wird kuratiert von Isabelle Meiffert. Danach wird SOL u. a. im OK Linz/Österreich und auf dem Recombinant Festival, San Francisco/USA gezeigt.
Zu der Premiere von SOL erscheint die erste monografische Publikation Splendid Voids zu den Arbeiten von Kurt Hentschläger. Sie beinhaltet einen Text des Kunstkritikers Roger Denson, wird von Detlev Pusch gestaltet und von Isabelle Meiffert herausgegeben.

Kurt Hentschläger schafft immersive, audiovisuelle Installationen und Performances. Zwischen 1992 und 2003 war er Teil des Künstlerduos Granular-Synthesis. Seine Arbeiten wurden internatio­nal ausgestellt, bis dato u. a. auf der Venedig Biennale, der Venedig Biennale für Thea­ter, im Stedelijk Museum Amsterdam, PS1 New York, Creative Time, Inc. New York, MAC – Musée d’Art Contemporain Montreal, MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst Wien, ZKM Karlsruhe, Chinesisches Nationalmuseum, Beijing, Nationalmuseum für Zeitgenössi­sche Kunst Seoul, ICC Tokyo, Arte Alameda Mexico City, Sharjah Art Foundation und im MONA – Museum of Old and New Art, Hobart, Tasmanien. Der in Linz/Österreich geborene Künstler lebt und arbeitet derzeit in Chicago/USA.